"Filmkiste"
Erstelldatum03.05.2019
„Filmkiste“ der Name stammt aus den 90-iger Jahren, als noch ein sperriger 12mm-Projektor samt Filmrolle in einer Holzkiste zu den Spielorten transportiert wurde. Inzwischen sind es ein handliches Notebook und ein Beamer, die die bewegten und bewegenden Bilder auf die Leinwand „zaubern“. Viele Kinder besuchen unsere Kinderkinonachmittage in den ländlichen Gemeinden unserer Region. Vielen Dank Frau Weinhold, unserer Lehrerin und Herr Winter, dem Referent für Jugendarbeit im Kreis Schwäbisch-Hall, dass wir an diesen Nachmittagen wichtige Lernerfahrungen machen können. (Lea)
Projekt Filmkiste - Wahlpflichtfach Medienpädagogik
Teilnahme am medienpädagogischen Fachtag in Stuttgart
„Schaurig schön“,so lautete das Motto des medienpädagogischen Fachtages am 16.01.2019 in Stuttgart. Veranstaltet wird dieser im Rahmen der Stuttgarter Kinderfilmtage von der Evangelisches Medienhaus GmbH, der Aktion Jugendschutz und der VHS Stuttgart, als Fortbildung für pädagogische Fachkräfte.
Thematisch drehte es sich in diesem Jahr um die Angst, welche Kinder im Umgang mit Medien erleben können. Birgit Goehlnich, die ständige Vertreterin der Obersten Landesbe-hörden bei der freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) in Wiesbaden hielt einen Fachvortrag zur Fragestellung „Wieviel Angst darf sein?“. Sie ging auf den kindgerechten Umgang mit Medien ein und veranschaulichte ihre Thesen mit Beispielen. Medien begleiten Kinder wie auch Erwachsene in ihrem Alltag. Deshalb steht die Pädagogik hier vor einer besonderen Herausforderung:
Wann entstehen Angst und Schrecken im Umgang mit Medien und was ist Kindern zumutbar?
Frau Goehlnich vertrat die Ansicht, dass Kinder nicht bewahrt werden sollen vor angstvollen Erfahrungen. Diese müssen jedoch dem Alter der Kinder entsprechen.
Die Alterseinstufung (FSK-Kennzeichnung 0-er, 6-er, 12-er, 16-er, 18-er Freigabe) berücksichtigt diesen Anspruch. Kinder können lernen mit Ängsten umzugehen und sie zu bewältigen. Auch dies sei eine Aufgabe in der Medienpädagogik.
Nach einer kurzen Kaffeepause konnten die Besucher des Fachtages zwischen 4 Workshops wählen.
In den Workshops erfuhren die Teilnehmer, wie sie beispielsweise durch die Produktion eines Hörspiel oder Trickfilms mit Kindern gruselige Töne und Szenen darstellen oder wie sie im Erzählen von Märchen Kindern ermöglichen die Fähigkeit des Durchstehens von angstvollen Situationen auszubilden.








