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Archiv 2015/2016

Studienfahrt SG 11 - Hauptsache Komfortzone erweitert

Lisa oder Chantal: egal. Hauptsache Komfortzone erweitert

Hirschbach/Crailsheim. Getreu dem Motto der Eugen-Grimminger-Schule „Erleben – Gestalten – Stärken“ besuchten die elften Klassen des Sozialwissenschaftlichen Gymnasiums die Ski- und Bergschule Jura Alpin in Hirschbach. Im Mittelpunkt der Unternehmungen standen neben dem gegenseitigen Kennenlernen der neuen Mitschüler und Lehrkräfte, das Aus-sich-Herausgehen und Ängste überwinden sowie die Aufgabe zu einem Team zu werden.

Der ein oder andere hat sich wohl gefragt: „Was? Schon in der zweiten Schulwoche fahren wir auf Klassenfahrt?“ Jetzt beantwortet jeder sicherlich die Frage mit „Na klar!“ Zunächst aber galt es Unsicherheiten und Ängste zu überwinden, bevor überhaupt von Teambuilding die Rede sein konnte. Einen Tag vor der Abreise hieß es auf einmal, dass einige Schüler im Freien schlafen müssen. Bitte was? Es ist Ende September, also fast Herbst und die Nächte sind auch nicht mehr die wärmsten! Also, niemals! Aber – wie es so häufig ist – wenn man ankommt, sieht die Sachlage schon gleich ganz anders aus: Die Outdoor-Hütten waren keine zugigen Verschläge, sondern an den Hang gebaute kleine Häuschen und auf einmal war diese Option nicht mehr ganz so abwegig.

Nach der Ankunft und dem Abladen des Gepäcks stand dann erst einmal Geocachen auf dem Plan. Mit Hilfe von GPS-Geräten machten sich verschiedene Gruppen auf, um die Cäciliengrotte zu finden. Endlich angekommen, konnten sich alle bei einer reichhaltigen Brotzeit stärken. Im Anschluss an die Rückkehr in die Ski- und Bergschule wurden die Unterkünfte bezogen und es folgte eine Einweisung in die Kletterausrüstung, welche sodann an der Kletterwand getestet wurde. Den Abschluss des ersten Abends bildete eine Nachtwandung, auf der natürlich auch die „Mutprobe“ nicht fehlen durfte: ca. 300m mussten in der Dunkelheit ohne Lichtquelle gemeistert werden.

Der zweite Tag startete direkt nach dem Frühstück mit dem Klettersteigkurs. Nachdem alle von den jeweiligen Bergführern geschult wurden, wie man durch richtiges Sichern, Greifen und Treten eine Klettersteiganlage souverän meistert, konnte am frühen Nachmittag der „Höhenglücksteig“, als Höhepunkt der Klassenfahrt, angetreten werden. Am Ende des Tages waren sich alle sicher: Wir haben unsere Komfortzone erweitert und sind über uns hinausgewachsen! Und obwohl wir nicht alle Lisa oder Chantal heißen, sind wir dennoch ein Team geworden!

Dies konnten die Klassen am nächsten Tag im Turm der Sinne in Nürnberg und während der Freizeit in der mittelfränkischen Stadt nochmals unter Beweis stellen.

In diesem Sinne wünschen wir euch, liebe SG 11.1 und liebe SG 11.2, für die nächsten drei Schuljahre alles erdenklich Gute, behaltet euch euren erarbeiteten Klassenzusammenhalt bei und unterstützt euch während dieser Zeit genauso gut wie ihr es am Klettersteig getan habt!

Auf eine schöne gemeinsame Zeit!

Eure Lehrkräfte