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Archiv 2015/2016

"Kuhprojekt" in Tansania

Reisebericht zum „Kuhprojekt“ im August 2015

Maispflanzen
Beim Mais giessen
Beim Mais giessen
Junge Männer auf dem Feld
Mann auf dem Feld
 

2013 startete der AK Tansania ein Kuhprojekt. Mit Hilfe vieler Spenden konnten zwei große Wassertanks, ein Kuhstall, eine Vorratsscheune und zwei trächtige Kühe angeschafft werden. Unterdessen hat eine Kuh schon ihr 2. Kalb. (diese Kuh finanzierte die Eugen Grimmiger Schule)

Das große Problem in der Massai Steppe ist die Trockenheit. Früher zogen die Massai mit ihren Herden als Nomaden umher, nun dürfen sie das nicht mehr wegen Überweidung und Überbevölkerung. So entstand das Dorf Lesoit. Nun wollen wir auf Wunsch der Massai und der Lehrer der secondary school mit dem Vorzeigeprojekt demonstrieren, wie Vorratswirtschaft geht. Statt umherziehen heißt es nun Vorräte anlegen. So wie wir für den Winter Vorräte sammeln, geht es darum ihnen zu zeigen und sie zu lehren, wie man für die lange Trockenzeit Vorräte anlegt bzw. mit wenig Wasser frisches Gras hat. Das ist heuer um so wichtiger, denn die Regenzeit fiel fast vollständig aus, es ist heuer noch trockener als sonst. Was sollen da Kühe fressen? Wo finden sie Wasser?

Was geschah dieses Jahr?

-       Die Schülerinnen und Schüler sammelten getrocknete Maispflanzen als Vorrat

-       Sie bewässerten das letztjährig angepflanzte Gras.

-       Sie melken täglich die Kühe und freuen sich über die Milch in ihrem Tee.

Was geschah im August während unseres Besuches?

-       Wir pflanzten unter fachmännischer Anleitung weitere, hitzebeständige Grassorten.

-       Wir besprachen gemeinsam das weitere Vorgehen.

Was ist geplant? Wofür brauchen sie dringend unsere Unterstützung?

-       Das angelegte Feld braucht einen besseren Zaun. Vor kurzem sprang eine Kuh über die Dornenhecke und fraß genüsslich das Gras ab.

-       Um den Mist als Dünger gut zu sammeln, brauchen sie eine Schubkarre.

-       Im Dezember soll mit Beginn der Regenzeit ein Feld mit Gras angesät werden. Dazu kommt ein Experte, um es ihnen zu zeigen und sie anzuleiten..

-       Und das wichtigste ist: gute Beispiele (demonstration example) zu sehen und mehr über diese noch neue Art der Tierhaltung zu lernen. Wir brauchen Geld, damit dieses Jahr eine Gruppe von Schülerinnen und junger Massaifrauen aus dem Dorf zu einer Farm fahren können. Dort wollen sie etwas über Viehhaltung, Grasansaat, Kälberaufzucht und vieles mehr lernen. Pro Person kostet diese Schulung ca. 200 €, inclusive Fahrt, Essen, Unterkunft und mehrerer Fortbildungsseminare.

Um so mehr Geld wir haben, um so mehr junge Frauen können teilnehmen.

Gerade Frauen brauchen in Tansania Unterstützung!!

Sigrid Strobel  (Ansbach)