JavaScript scheint momentan in Ihren Browsereinstellungen deaktiviert zu sein.
Bitte nehmen Sie eine Änderung dieser Einstellung vor und laden Sie die Webseite neu, um deren volle Funktionalität zu ermöglichen.

Volltextsuche

Schulleben & Schulprojekte

An die Grenzen gehen

Wie es Tradition ist, ging es auch dieses Jahr wieder für den kompletten 11. Jahrgang des SGS der EGS auf Kennenlernfahrt nach Hirschbach in der fränkischen Schweiz. Die gesamte Gruppe an Schülern und Lehrern fuhr am Morgen des 18. Septembers mit dem Zug und nach einem Aufenthalt in Nürnberg in einen Nachbarort, von wo sie eine einstündige Wanderung durch Wald und Wiesen zu ihrer Unterkunft brachte. Noch vor Antritt der Wanderung wurde der Jahrgang in die Regeln des Spiels des „Zahnbürsten-Mörders“ eingeweiht und die Rollen – ein „Mörder“, alle anderen „potentielles Opfer“ – in Form von Losen verteilt. Auch die Lehrer machten mit. Das Spiel erfordert von den Opfern immer zu mindestens zwei Personen unterwegs zu sein, die noch nicht „umgebracht“ sind, um zu überleben.  

Nach dem Bezug der Zimmer ging es dann am Nachmittag mit Geocaching in kleineren Gruppen weiter. Die verschiedenen Caches führten die Gruppen, die von je einem Lehrer begleitet wurden, zur Cäciliengrotte, einer im Wald gelegenen Höhle, die einst von Steinzeitmenschen bewohnt wurde.

Bei ihrer Rückkehr wartete bereits das Abendessen. Und der „Zahnbürsten-Mörder“ brachte sein erstes „Opfer“ um. Bei Gesellschaftsspielen ließ man dann den Abend ausklingen.

Der Morgen des zweiten Tages begann nach einem reichhaltigen Frühstück mit einem Marsch durch den Wald zu einer Lichtung, von welcher aus sich dann verschiedene Schwierigkeitsstufengruppen zum Klettern – natürlich mit entsprechender Ausrüstung – zu verschieden schweren Klettersteigen aufmachten. Es gab sowohl einfache Kurse für unerfahrene Kletterer, als auch schwierige Steige für die, die schon mehr Erfahrung hatten. 

Zu einem Picknick trafen sich dann mittags alle auf einer Waldlichtung wieder und man konnte entscheiden ob man im Anschluss einen noch schwierigeren Steig klettern wollte, sich einfach nur abseilen lassen oder beides kombinieren wollte. Das Abseilen am größten Felsen (Mittelbergwand) war das Highlight des Tages und es war interessant an diesem Tag auf eine für viele ganz neue Art und Weise die eigenen Grenzen aus zu testen. 

Nach der Rückkehr in die Unterkunft wurde gegrillt und auch dieser Abend wurde mit gemütlichem Beisammensein beendet. Naja, es war nicht für alle gemütlich, denn der Zahnbürsten-Mörder wurde, nachdem er etliche weitere Opfer „umgebracht“ hatte, zu seinem Leidwesen entlarvt. 

Der letzte Morgen begann ebenfalls mit Frühstück, im Anschluss mussten jedoch die Zimmer geräumt werden und der Aufenthalt wurde mit Bogenschießen, Slacklinen, „Pädagogischen Spielen á la Manfred“ und einem weiteren Picknick abgeschlossen. Mit den „Pädagogischen Spielen á la Manfred“ waren verschiedene Teamspiele gemeint, die eine ziemliche Herausforderung an die Gruppen waren, aber auch unheimlichen Spaß machten. Vor allem den Zuschauern. Danach ging es zu Fuß zurück zum Bahnhof des Nachbarorts und nach einem erneuten Aufenthalt in Nürnberg erreichten die Klassen am Freitagnachmittag wieder Crailsheim.  

Anna Koch, Selina Schöffel, (beide SG 11.2) und Hannes Wüstner (SG 11.1)

Bildergalerie