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Schulleben & Schulprojekte

Tansania-Woche an der Eugen-Grimminger-Schule

SMV unterstützt dieses Jahr ein neues Projekt in Tansania in der Region Arusha

Bereits zum siebten Mal fand an der Eugen-Grimminger-Schule (EGS) Anfang November die Tansania-Woche statt. Deren Einnahmen werden an den Arbeitskreis Tansania „Wasser für Dörfer“ im evangelischen Kirchenbezirk Crailsheim gespendet. 

Schüler und Schülerinnen der EGS haben fleißig vorbereitet und verkauften eine Woche lang in der Großen Pause Selbstgebackenes wie Pizzabrötchen und Cake-Pops sowie Chai-Tee für einen guten Zweck. Außerdem wurde fair gehandelte Ware wie Schokolade, Kaffee und Deko vom „Fairkauflädchen“ in Bächlingen angeboten. Am Stand wechselten sich engagierte Schüler und Schülerinnen der Tansania-Gruppe der Schülermitverantwortung (SMV) ab. Lehrerin Heike Lutzeyer begleitete gemeinsam mit Schülern und Schülerinnen der Erzieherausbildung die Tansania-Woche mit afrikanischen Trommelklängen.

Fernanda Schmitt, eine der Schülersprecherinnen, ist überzeugt vom Konzept dieses Projektes: „Ich finde es eine gute Sache, dass an der EGS jedes Jahr die Tansaniawoche stattfindet“. Verbindungslehrer Konrad Schneider ergänzt: „In der heutigen Zeit scheint mir besonders wichtig, die Herzen der Jugendlichen für größere Werte als nur das gemütliche Chillen in einer vertrauten Clique oder gegenseitiges Posten von Fotos zu öffnen. Mit der Tansania-Woche konfrontieren wir unsere Schüler mit der Tatsache, dass sie zu der sehr privilegierten Schicht der Menschheit auf der Erde gehören. Der Alltag von Milliarden von Menschen sieht ganz anders aus!“

Dr. Werner Schebesta, Koordinator des Arbeitskreises, war die ganze Woche in verschiedenen Klassen im Einsatz. In seinem Vortrag berichtete er mit eindrucksvollen Bildern von den Maasai, dem ursprünglich nomadisch lebenden Hirtenvolk in Tansania. Schwerpunkt der Arbeit des Arbeitskreises ist der Bau von Regenwassertanks, der in der monatelangen Dürrezeit den Zugang zu Trinkwasser erleichtert. Im Mittelpunkt der Arbeit steht die „Hilfe zur Selbsthilfe“. Es wird eng mit den Koordinatoren und den Dorfgemeinschaften vor Ort zusammen gearbeitet.

Die Einnahmen der diesjährigen Tansania-Woche sind für ein neues Projekt bestimmt. In der Region Arusha in Tansania soll an einer Schule ein erstes Hochbeet für den Gemüseanbau errichtet werden. Für die Maasai als Nomadenvolk war es bisher nicht üblich Gemüse anzubauen. Dr. Werner Schebesta möchte in den nächsten Wochen, während seines Aufenthalts in Tansania, mit weiteren Vertretern des Arbeitskreises die Grundsteine für dieses Projekt legen.