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Schulleben & Schulprojekte

Wer ist Herr Nonnenmann?

Wir alle kennen ihn. Wenn wir ihn auch nicht im Unterricht haben, sind wir ihm doch mindestens schon einmal über den Weg gelaufen oder haben mit ihm Unklarheiten wegen des Stundenplans geklärt. Unser neuer stellvertretender Schulleiter ist uns allen nicht mehr unbekannt und doch wissen wir nichts über ihn. Deshalb habe ich ihn besucht und konnte einen kleinen Einblick in das Leben von Herrn Nonnenmann gewinnen.

Der 37-Jährige lehrte vor seiner Laufbahn an der Eugen-Grimminger-Schule (EGS) Mathe und Physik an der gewerblichen Schule in Crailsheim und war außerdem Gruppenleiter einer Mathegruppe fürs Kultusministerium. Unterstützung erhält er zu Hause von seiner Frau, den beiden Kindern und seiner Katze.

Er genoss eine recht normale Schullaufbahn, machte sein Abi in Bretten bei Karlsruhe und studierte in Konstanz. Schon früh war für ihn klar, dass er sich neben einer Karriere im technischen Bereich ein Leben als Lehrer vorstellen könnte.

Auch Mathe und Physik zählten eigentlich schon immer zu seinen Interessen, da sie uns laut ihm „dazu befähigen, Dinge zu hinterfragen. Die Frage nach dem „Warum?“ zu stellen und logisches Denken zu trainieren.“ Außerdem hält er diese beiden Wissenschaften für die „beste Möglichkeit Fehlern und Übertreibungen auf die Schliche zu kommen“. Kunst war jedoch nie etwas, was seine Begeisterung weckte.

Sein Wunsch wäre, dass Schüler die Schule als Chance und die Lehrer als Chancengeber ansehen. Er weiß, dass sowohl Lehrkräfte als auch Schüler oft vergessen, dass es im Schulalltag nicht nur um Noten geht. Doch er findet, dass der Fokus des Ganzen auf den Chancen liegt, die eröffnet werden.

Auf die Frage, ob er sich selbst im Vergleich zu seinem Teenager-Ich als verändert bezeichnen würde, antwortete Herr Nonnenmann, dass er sich trotz seiner dazugewonnenen Seriosität seine Grundeinstellungen bewahrt hätte.

Irgendwann möchte unser stellvertretender Schulleiter ein Jahr ohne Schule und ohne die ganzen Zwänge des Alltags leben und einfach ein bisschen durch die USA oder Europa reisen. Einfach eine Auszeit, wenn es die Zeit und der Job zulassen.

Im Vergleich zu seiner ehemaligen Schule empfindet er, dass an der EGS eine ganz andere Stimmung herrscht, was er sich durch die vielen Ganztagesklassen und das hohe Engagement der Schüler und Schülerinnen erklärt. Insgesamt fühlt er sich bei uns sehr wohl.

Vor allem findet er es sehr beruhigend, dass er jetzt „nur noch alle 10 Meter absauft“, was wohl in den ersten sechs Wochen alle zwei Meter passierte. Damit meint er die Stundenplanproblematik, sowie einige technische Probleme, aber auch nur Kleinigkeiten, die jedem unterlaufen.

Abschließend ist zu sagen, dass ich Herr Nonnenmann als sehr aufgeschlossenen Mann erlebte, der gerne auf alle Fragen antwortete und keine Scheu hatte aus seinem Leben zu erzählen.

Lieber Herr Nonnenmann, wir wünschen Ihnen auf jeden Fall noch eine schöne Zeit bei uns an der EGS und dass Sie bald über Wasser bleiben.

Ann-Kathrin Schneider