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Schulleben & Schulprojekte

Hilfe für Tansania

Tansania ist für viele nur ein Land im weit entfernten Afrika, doch genau diesem Staat und vor allem dessen Einwohnern widmet die Eugen-Grimminger-Schule (EGS) jedes Jahr eine ganze Schulwoche.

In diesem Jahr fand die so genannte „Tansania-Woche“, welche schon seit sechs Jahren von der SMV organisiert wird, vom 4. bis zum 8. Dezember statt.

Während den Pausen werden sowohl selbstgemachter tansanischer Schmuck, als auch Fair-Trade-Produkte, wie Kaffee und Erdnüsse und selbstgemachte Leckereien verkauft. Es gibt authentische Live-Musik und Informationen über Tansania, die dortige Kultur und vieles mehr.

Viele fragen sich wahrscheinlich, warum sich eine Schule eine ganze Woche so auf den Kopf stellt. Der Grund ist einfach: Hilfe für Tansania!

Alle Einnahmen aus den Verkäufen fließen direkt in den Bau eines 5000-Liter-Wassertanks im afrikanischen Land.

In den letzten Jahren finanzierte die EGS schon eine Kuh, eine Wiese, Grassetzlinge, eine Scheune und zwei Wassertanks um einigen Tansaniern das Leben etwas zu erleichtern.

Doch warum sind die Bewohner Tansanias so auf Hilfe angewiesen?

Wasser ist die Lebensgrundlage, die jeder Mensch auf diesem Planeten unbedingt benötigt und die ihm auch zusteht. Allerdings ist es in Ländern wie Tansania nicht so selbstverständlich wie bei uns, dass genug Wasser vorhanden ist.

Deshalb hat es sich die Organisation „Wasser für Dörfer“ zur Aufgabe gemacht, so viele Einheimische mit Wasser zu versorgen wie möglich. Das Ganze wurde von Pfarrerin Barbara Kniest ins Leben gerufen, welche mehrere Jahre in Tansania missionierte. Neben ihrem Hauptanliegen fördern die Helfer die Bildung und gehen weitere dringende Projekte an. Doch der Auftrag, dem sie sich am meisten widmen ist der, Wasser zu den Menschen zu bringen, denn ohne dieses bringt es auch nichts gebildet zu sein.

Am 6. Dezember wurde im Rahmen der „Tansania-Woche“ ein Infoabend veranstaltet, zu dem die Öffentlichkeit eingeladen war.

Dr. Werner Schebesta, der „Nachfolger“ von Barbara Kniest hielt einen interessanten Vortrag über das Projekt und informierte die Anwesenden über das Vorhaben der Organisation. Im Anschluss konnten köstliche Crêpes erworben werden. Auch der Verkaufsstand war geöffnet und die Gäste kauften freudig ein.

In der ganzen „Tansania-Woche“ wurden netto insgesamt 450 Euro eingenommen, die ohne Umwege zum Bau des Wassertanks verwendet werden.

Vielen Dank an die SMV für eine bunte Woche und auch ein Dank an Dr. Werner Schebesta für die informativen Einblicke. Ann-Kathrin Schneider

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